München: Hoeneß und Eberl äußern sich zu Olise-Verbleib beim FC Bayern

Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern, hat sich entschieden zu den Transfergerüchten um den französischen Spieler Michael Olise geäußert. Hoeneß betonte am Donnerstag, dass Olise, zusammen mit Harry Kane und Luis Díaz, definitiv beim FC Bayern bleiben werde. Er äußerte sich am Rande eines Testspiels gegen den FC Rottach-Egern, das der FC Bayern mit 15:0 gewann.
Die Spekulationen um einen Wechsel von Olise, insbesondere zu Real Madrid, wurden von Hoeneß als „totgelacht“ abgetan. Er verwies auf Olises Vertragslaufzeit von drei Jahren und erklärte, dass ein Transfer für den Verein „überhaupt kein Thema“ sei. Hoeneß bekräftigte, dass selbst ein Angebot des „Kaisers von China“ den Verein nicht zum Umdenken bewegen würde.
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Klarheit bei Bayerns Offensivtrio
Diese Haltung gelte nicht nur für Olise, sondern auch für den kolumbianischen Spieler Díaz und generell für alle Spieler des Kaders. Hoeneß hinterfragte die Logik, einen Spieler für 60 oder 70 Millionen Euro zu verkaufen, um dann möglicherweise 120 Millionen Euro zu erhalten, nur um anschließend einem anderen Spieler nachzulaufen, dessen Leistung im Verein ungewiss sei. Er hob hervor, dass der FC Bayern in der „glücklichen Lage“ sei, mit Díaz, Kane und Olise das „beste Trio der Welt“ zu besitzen.
Hoeneß betonte, dass es unsinnig wäre, auch nur darüber nachzudenken, einen dieser Spieler zu verkaufen. Die Münchner würden „mit dem Klingelbeutel geschlagen sein“, wenn sie solche Überlegungen anstellen würden. Die jüngsten Spekulationen hatten sich auf einen möglichen Wechsel von Olise zu Real Madrid konzentriert.
Eberls Austausch mit Olise während der WM
Auch Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, gab Einblicke in seine Gespräche mit Olise während der Weltmeisterschaft. Eberl berichtete am Mittwoch bei der Vorstellung des Neuzugangs Nathaniel Brown, dass er während des Turniers immer wieder Kontakt zu Olise hatte. Olise habe ihm sogar ein Foto mit Manu Koné geschickt, den Eberl einst zu Gladbach geholt hatte, auf dem beide Spieler Arm in Arm in der Kabine zu sehen waren.


Ein weiteres Gesprächsthema zwischen Eberl und Olise war die Rückennummer des französischen Flügelspielers. Nach dem Abgang von Nicolas Jackson war die Rückennummer 11 beim FC Bayern frei geworden. Eberl fragte Olise, ob er diese Nummer, die er auch bei der WM trug, künftig beim FCB haben wolle. Olises Antwort war jedoch klar: Er wollte die Nummer 17 behalten. Die Nummer 11 wurde schließlich von Neuzugang Nathaniel Brown übernommen, der kürzlich von Eintracht Frankfurt zum Rekordmeister wechselte.
Bezüglich der anhaltenden Gerüchte um einen Wechsel von Olise zu Real Madrid zeigte sich Eberl gelassen. Er stellte klar, dass die Kommunikation zwischen ihm und Olise „völlig normal“ gewesen sei. Eberl erklärte, dass das „ganze Drumherum“ um die Gerüchte verständlich sei, da die WM stattfand und große Namen wie Bayern München und Real Madrid, die zu den größten Vereinen der Welt zählen, „Umsatz“ und „Klicks“ generieren würden.
Die fortlaufenden Spekulationen seien irgendwann „echt mühsam“ geworden, da sowohl Real Madrid als auch der FC Bayern kommuniziert hätten, dass „überhaupt nichts dran ist“. Eberl zeigte sich erleichtert, dass das Thema nun „hoffentlich fast weg ist“.
Die klare Haltung der Vereinsführung unterstreicht die Absicht, das Offensivtrio zu halten und die Kaderplanung auf Kontinuität zu setzen. Die Aussagen von Hoeneß und Eberl deuten darauf hin, dass der FC Bayern nicht beabsichtigt, seine Schlüsselspieler abzugeben, trotz des Interesses von anderen europäischen Top-Klubs.
Die Gespräche zwischen Eberl und Olise während der Weltmeisterschaft sowie die Entscheidung des Spielers, seine bevorzugte Rückennummer beizubehalten, geben weitere Einblicke in die internen Abläufe und die Spielerbindung beim FC Bayern.
Die Bestätigung des Verbleibs von Olise, Kane und Díaz durch Hoeneß erfolgte am Donnerstag.
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Source: mail.freenet.de