Hoeneß entschuldigt sich bei Eberl und sieht 100-prozentige Vertragsverlängerung

Hoeneß entschuldigt sich bei Eberl - und stellt Verlängerung in Aussicht

Hoeneß äußert sich zu Eberls Zukunft

Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern München, hat sich zu der Zukunft von Sportvorstand Max Eberl geäußert. Hoeneß sprach am Rande des traditionellen Testspiels gegen den Amateurverein FC Rottach-Egern, das die Münchner gewannen. Dabei lobte er die Arbeit von Eberl im Zusammenspiel mit Christoph Freund.

Hoeneß hob hervor, dass der Verein wie im Vorjahr eine „perfekte Transferperiode“ gehabt habe. Er erwähnte dabei die Zugänge von Nathaniel Brown und Ismael Saibari als Spieler, die der Mannschaft nützlich sein könnten. Diese positive Einschätzung kommt nach Monaten der Spekulationen über Eberls langfristigen Verbleib beim Verein.

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Der Vertrag von Eberl läuft noch bis 2027. Im Mai, vor dem Pokalfinale in Berlin, hatte Hoeneß die Chancen auf einen längeren Verbleib noch mit „60:40“ beziffert. Diese Aussage hatte Spekulationen angeheizt, die Hoeneß nun revidierte. Auf die Frage nach der aktuellen Wahrscheinlichkeit eines Verbleibs von Eberl antwortete Hoeneß: „Im Moment glaube ich 100.“

Entschuldigung für frühere Aussagen

Der 74-Jährige Hoeneß bedauerte seine früheren Äußerungen im Interview vor dem Pokalfinale. Er gab an, sich „unheimlich über mich selbst geärgert“ zu haben. Hoeneß erklärte, er sei naiv gewesen und habe angenommen, dass das Interview erst Tage nach dem Spiel erscheinen würde, da das Magazin normalerweise eine Woche Vorlaufzeit habe.

Hoeneß führte weiter aus, dass seine Aussagen dem Magazin offensichtlich so gut gefallen hätten, dass sie diese bereits am Samstagmorgen veröffentlichten. Dies habe dazu geführt, dass Max Eberl vor dem Pokal-Endspiel nicht gut von ihm behandelt worden sei. Hoeneß bestätigte, sich dafür bei Eberl entschuldigt zu haben.

Eberl selbst hatte bereits am Mittwoch von einer Aussprache berichtet und das Verhältnis zu Hoeneß als sehr gut beschrieben. Die beiden wurden auch am Rande des Freundschaftsspiels gegen den Kreisklasse-Club FC Rottach-Egern im Gespräch gesehen. Eberl hatte sich zuvor zur Frage einer Vertragsverlängerung geäußert, dass er nicht der richtige Ansprechpartner sei.

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Seite an Seite: Max Eberl (l.) und Uli Hoeneß haben sich ausgesprochen. (Quelle: IMAGO/Bahho Kara/imago) Credit: t-online.de

Blick auf die Zukunft

Eberl beschrieb seine Aufgabe als den Aufbau eines Kaders, der Erfolg bringen kann und Werte besitzt. Er betonte, dass der Kader Spieler haben sollte, mit denen sich die Fans identifizieren können. Ziel sei es, einen Fußball zu präsentieren, bei dem die Menschen Freude haben und sich wiederfinden.

Eberl erklärte, dass dies seine Aufgabe sei und dass dann über ihn entschieden werde. Der Aufsichtsrat, dem auch Hoeneß angehört, wird voraussichtlich im August zusammentreten. Bei diesem Treffen soll auch über die Personalie Eberl und eine mögliche Vertragsverlängerung entschieden werden. Hoeneß hat mit seinen jüngsten Aussagen bereits eine klare Richtung für diese Entscheidung vorgegeben.

Die positiven Äußerungen von Hoeneß und die Entschuldigung unterstreichen eine mögliche langfristige Zusammenarbeit zwischen Eberl und dem Verein. Die Entscheidung des Aufsichtsrats im August wird zeigen, ob Eberls Vertrag über 2027 hinaus verlängert wird.

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Source: t-online.de

Emma Berger ist Sportredakteurin und berichtet über Fußball, Sport und aktuelle Ereignisse.