München: Konrad Laimer äußert sich zu Hoeneß’ Maradona-Kommentar und Vertragsverlängerung

Maradona-Spruch vom Bayern-Patron – Laimer: So war das wirklich mit Hoeneß - Sport Bild

Laimer spricht über Hoeneß’ Kommentar

Konrad Laimer hat sich nach seiner Vertragsverlängerung beim FC Bayern bis 2029 erstmals wieder zu den Äußerungen von Uli Hoeneß geäußert. Hoeneß, der Ehrenpräsident des Vereins, hatte Anfang Mai während der festgefahrenen Vertragsverhandlungen gesagt: „Wenn ich lese, was er angeblich verdienen will …. Konni ist ein Spieler, den ich sehr liebe. Aber er ist nicht Maradona.“

Laimer erklärte auf der Marketing-Tour auf der koreanischen Insel Jeju, dass es nach der Vertragsunterzeichnung keinen weiteren Kontakt zu Hoeneß gegeben habe. Er betonte jedoch, dass Hoeneß’ Aussagen für ihn nie ein Problem gewesen seien. Laimer erinnerte sich an ein Gespräch mit Hoeneß bei der Meisterfeier am Marienplatz am 17. Mai, das er als „mit ein bisschen Spaß“ beschrieb.

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Die Vertragsverhandlungen zwischen dem Defensiv-Allrounder und dem Rekordmeister waren zuvor aufgrund unterschiedlicher finanzieller Vorstellungen ins Stocken geraten. Berichten zufolge lagen die Verhandlungen Anfang März auf Eis, und Laimer soll angeblich ein Jahresgehalt von über 15 Millionen Euro gefordert haben. Laimer selbst äußerte sich dazu, dass immer mehr geschrieben werde, als letztendlich der Fall sei, und betonte, dass es ihm immer um Wertschätzung gehe.

Ziele und Ambitionen für die kommende Saison

Nach seiner Vertragsverlängerung äußerte sich Konrad Laimer auch zu den Zielen des FC Bayern für die kommende Saison. Er betonte, dass die Mannschaft immer noch besser Fußball spielen könne und mit dieser Einstellung in die Saison starten wolle. Obwohl die vergangene Spielzeit, in der der FC Bayern Deutscher Meister wurde, den DFB-Pokal gewann und im Champions-League-Halbfinale am späteren Titelträger Paris Saint-Germain scheiterte, als „gut“ bezeichnet werden könnte, strebt Laimer nach weiterer Verbesserung.

Der 29-Jährige unterstrich den Ehrgeiz, den er und der Verein teilen. Er erklärte, dass man beim FC Bayern jeden einzelnen Titel gewinnen wolle, was die besondere Mentalität des Rekordmeisters ausmache. Laimer bekräftigte, dass sie in der neuen Saison wieder „alles angreifen“ werden.

Die erste Gelegenheit, einen Titel zu gewinnen, bietet sich den Münchnern am 22. August im Franz Beckenbauer Supercup 2026 gegen Borussia Dortmund. Sechs Tage später beginnt die neue Bundesliga-Saison mit einem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart.

Konrad Laimer (l.) hat im Juni beim FC Bayern bis 2029 verlängert
Konrad Laimer (l.) hat im Juni beim FC Bayern bis 2029 verlängert Credit: sport.de

Laimer, der mit Österreich bei der Weltmeisterschaft im Sechzehntelfinale am späteren Weltmeister Spanien scheiterte, betonte, dass er während der monatelangen Vertragsverhandlungen „immer ganz entspannt“ geblieben sei. Er wollte immer beim FC Bayern bleiben und spielen. Die Verlängerung wurde erst Ende Juli vom Rekordmeister bestätigt. Laut Berichten soll Laimer in München inklusive Boni ein Jahresgehalt von über zehn Millionen Euro brutto erhalten.

Laimer reiste nach seinem WM-Urlaub zur Asien-Tour des FC Bayern, die auf der südkoreanischen Insel Jeju begann. Dort absolvierte die Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany die erste Trainingseinheit.

Der FC Bayern München befindet sich derzeit im Rahmen seiner Audi Summer Tour 2026 auf einer Asien-Reise, die am Sonntag mit der Ankunft auf Jeju begann.

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Source: sportbild.bild.de

Emma Berger ist Sportredakteurin und berichtet über Fußball, Sport und aktuelle Ereignisse.