Deutschland schlägt zwei Alternativen für Fifa-Präsidenten vor

DIE LAGE DER LIGA: Fifa-Boss? Zwei Alternativen aus Deutschland - BILD

Der Weltfußballverband Fifa verteidigt seinen Präsidenten Gianni Infantino gegen wachsende Kritik, während aus Deutschland Vorschläge für potenzielle Nachfolger kommen. Die Fifa warnte Kritiker, die versuchen, den Verband und seinen Präsidenten zu schwächen, und betonte, dass Spekulationen nicht als Tatsachen dargestellt werden sollten. Trotz dieser Verteidigung und der Unterstützung aus einigen Kontinentalverbänden gibt es in Europa weiterhin Forderungen nach Infantinos Rücktritt.

Einige Nationalverbände, darunter England, Schweden, Wales und Serbien, haben ihre Unterstützung für Infantino entzogen. Aus Deutschland werden derweil zwei prominente Persönlichkeiten als mögliche Kandidaten für die Führung des Weltfußballverbands ins Spiel gebracht: Philipp Lahm und Oliver Kahn.

Casino Boni

1
Winbeatz
5.0/5

100% bis zu 500€ + 200 Freispiele

  • Willkommenspaket bis zu 1.500€
  • 10% wöchentliches Cashback
2
Thor Fortune
5.0/5

100% bis zu 750€ + 150 Freispiele

  • Bis zu 2.000€ auf die ersten 3 Einzahlungen
  • 25% Reload-Bonus jeden Montag
3
Roulettino
5.0/5

150% bis zu 300€ + 100 Freispiele

  • Willkommensbonus bis zu 1.000€
  • 50 Freispiele jeden Freitag

Alle Casino-Boni →

Kritik und Verteidigung des Fifa-Präsidenten

Die Fifa hat in einer Stellungnahme betont, dass sie Berichten, die unzutreffend oder irreführend sind, energisch entgegentreten wird. Der Verband erklärte, dass in der jüngsten Berichterstattung unbelegte Behauptungen und falsche Aussagen über die Fifa und ihren Präsidenten verbreitet worden seien. Ziel sei es, den Verband zu stärken und den Fußball weltweit zu fördern.

Infantino, der bisher der einzige Kandidat für die Wiederwahl im März 2027 ist, steht seit der Vorstellung eines inzwischen zurückgezogenen Investorenplans in der Kritik. Dieser Plan sah vor, Anteile an Fifa-Turnieren an private Investoren zu verkaufen, was unter anderem von der Europäischen Fußball-Union Uefa stark kritisiert wurde. Die Uefa hatte sogar mit einem WM-Boykott gedroht, eine Drohung, die auch nach dem Scheitern des Investorendeals aufrechterhalten wurde.

Zusätzlich zu den Vorwürfen bezüglich des Investorenplans gibt es neue Anschuldigungen gegen Infantino. Während seiner Zeit als Uefa-Generalsekretär von 2009 bis 2016 soll er eine Abfindung in sechsstelliger Höhe für eine Mitarbeiterin ausgehandelt und deren Studiengebühren finanziert haben. Die Uefa bestätigte eine Zahlung auf Anfrage.

Das erste Mitglied der Bundesregierung, Kultur- und Medienstaatsminister Wolfram Weimer, forderte den Rücktritt Infantinos. Weimer kritisierte, dass Infantino dem Weltfußball durch den geplanten Ausverkauf der WM schweren Schaden zugefügt habe und das Vertrauen der europäischen Fußballgemeinschaft verloren habe. Er betonte, dass Fußball ein Kulturgut für alle sei und keine Spekulationsware für wenige. Weimer forderte zudem den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu „aktivem Widerstand“ auf, da der DFB mit seinen Millionen Mitgliedern ein erhebliches Gewicht habe.

Deutsche Alternativen für die Fifa-Spitze

Angesichts der anhaltenden Diskussionen um die Führung der Fifa werden aus Deutschland zwei ehemalige Weltklassefußballer als mögliche Kandidaten für das Präsidentenamt genannt. Die Idee ist, einen ehemaligen Spieler an die Spitze des Weltfußballverbands zu bringen, ähnlich wie es im Leichtathletikverband mit Sebastian Coe der Fall ist.

Einer der vorgeschlagenen Kandidaten ist Philipp Lahm. Der Weltmeister kennt die Funktionärswelt und hat die EM 2024 erfolgreich organisiert. Seine Erfahrung in der Organisation großer Turniere und sein Wissen über die Strukturen des Fußballs könnten ihn zu einem geeigneten Kandidaten machen.

Der zweite Vorschlag ist Oliver Kahn. Als ehemaliger Bayern-Boss verfügt er über Kenntnisse im Wirtschaftsleben und sucht nach anspruchsvollen Aufgaben im Fußball. Eine Position an der Spitze der Fifa wird als eine titanische Herausforderung beschrieben, die zu seinen Ambitionen passen könnte.

Neben den deutschen Vorschlägen wird auch David Beckham als Topkandidat für das Fifa-Präsidentenamt gehandelt. Er wird als globale Persönlichkeit mit positivem Image und erfolgreichem Unternehmer beschrieben, der finanziell unabhängig ist. Die Uefa wird ermutigt, ihn zumindest in Betracht zu ziehen.

Während die Debatte um die Führung der Fifa weitergeht, hat die Fifa klargestellt, dass sie keine Verfahren im Zusammenhang mit der Wahl des Fifa-Präsidenten unterstützen wird, die im Widerspruch zu den Fifa-Statuten, den demokratischen Verfahren und dem etablierten Governance-Rahmen stehen.

Abseits der Diskussionen um die Fifa-Führung hat die 2. Liga ihren Spielbetrieb wieder aufgenommen. Die Liga zeigte sich mit durchschnittlich 5,25 Toren pro Spiel an einem Samstag-Nachmittag als sehr torreich.

Source: bild.de

Emma Berger ist Sportredakteurin und berichtet über Fußball, Sport und aktuelle Ereignisse.