FC Bayern München zeigt Interesse an VfB Stuttgarts Finn Jeltsch

Der FC Bayern München hat offenbar Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart ins Visier genommen. Der junge Innenverteidiger gilt als vielversprechendes Talent in der Bundesliga. Berichten zufolge beobachten die Münchner den Spieler, der auch das Interesse anderer europäischer Spitzenklubs geweckt hat.
Jeltsch wechselte im Februar 2025 vom 1. FC Nürnberg zum VfB Stuttgart und hat sich seitdem als wichtiger Bestandteil der Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß etabliert. Sein Vertrag bei den Schwaben läuft noch bis 2030 und enthält keine Ausstiegsklausel, was dem VfB Stuttgart eine starke Verhandlungsposition verleiht.
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Interesse von Top-Klubs
Neben dem FC Bayern München sollen auch andere namhafte Vereine an Finn Jeltsch interessiert sein. Laut Berichten beobachten unter anderem der FC Liverpool und der englische Meister FC Arsenal den Innenverteidiger intensiv. Insbesondere Arsenal-Trainer Mikel Arteta, der Wert auf spielstarke Innenverteidiger legt, soll ein Bewunderer des jungen Spielers sein.
Der FC Bayern soll sich mit Jeltsch langfristig für die Innenverteidigung absichern wollen. Aktuell ist der deutsche Meister in der Abwehrzentrale mit Spielern wie Jonathan Tah, Dayot Upamecano, Hiroki Ito und Min-jae Kim gut aufgestellt. Sollte sich die Situation in der Defensive jedoch ändern, könnte Jeltsch ein ernsthafter Kandidat für die Münchner werden.


In der vergangenen Saison kam der U21-Nationalspieler in 37 Pflichtspielen zum Einsatz. Er überzeugte dabei in der Bundesliga sowie in der Europa League mit konstanten Leistungen und Führungsqualitäten in der Abwehr. Diese Eigenschaften haben in einigen Medien bereits zu Vergleichen mit Mats Hummels geführt.
Ein möglicher Transfer nach München dürfte jedoch herausfordernd werden. Während Jeltschs Gehaltsforderungen als überschaubar gelten, soll der VfB Stuttgart eine hohe Ablösesumme verlangen. Angebote, die unter den Vorstellungen des VfB liegen, würden demnach umgehend abgelehnt.
Herausforderungen und weitere Entwicklungen
Die Konkurrenz durch Premier-League-Klubs wie FC Liverpool und FC Arsenal könnte die Verhandlungen für den FC Bayern erschweren. Es wird berichtet, dass diese Klubs sogar die besseren Karten im Poker um Jeltsch besitzen könnten. Die Frage, ob sich der FC Bayern angesichts der hohen Forderungen und der internationalen Konkurrenz durchsetzen kann, bleibt offen.
Der VfB Stuttgart plant fest mit Finn Jeltsch für die kommende Saison. Das spanische Portal „fichajes.net“ bringt eine mögliche Ablösesumme von rund 55 Millionen Euro ins Gespräch. Jeltsch hat seit seinem Wechsel zum VfB Stuttgart insgesamt 51 Pflichtspiele für den Verein absolviert.
Der Rechtsfuß ist zudem fester Bestandteil der deutschen U21-Nationalmannschaft. Der ehemalige DFB-Star Holger Badstuber hatte sich sogar gewünscht, Jeltsch als vierten Innenverteidiger bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko dabei zu haben, um ihn an die Nationalmannschaft heranzuführen. Jeltsch absolvierte eine starke Saison beim VfB Stuttgart.
Unter dem neuen DFB-Trainer Julian Nagelsmann werden die Karten im Nationalteam neu gemischt. Finn Jeltsch kann sich mit konstanten Leistungen für die Nationalmannschaft empfehlen. Der VfB Stuttgart bietet ihm hierfür eine gute Plattform, da der Pokalfinalist in der kommenden Saison in der Champions League spielen wird.
Der FC Bayern München bereitet sich derweil auf die neue Saison vor. Nach einem 15:0-Testspielsieg gegen den FC Rottach-Egern kehrten die DFB-Spieler aus dem Urlaub zurück. Aleksandar Pavlovic, der in diesem Spiel in der 86. Minute ein Tor erzielte, sprach über seine Erfahrungen bei der WM und seine Vorfreude auf die neue Saison. Der FC Bayern wird vom 1. bis 8. August im Rahmen der Audi Summer Tour ein Trainingslager in Südkorea absolvieren und dort zwei Testspiele gegen Jeju SK FC am 4. August und Aston Villa am 7. August bestreiten.
Trainer Vincent Kompany gab zudem Entwarnung bezüglich der Verletzung von Vincent Manuba, der im Testspiel angeschlagen ausgewechselt werden musste. Manuba, der aus der Jugend des FC Bayern stammt und in der vergangenen Saison in 18 Partien der Regionalliga zum Einsatz kam, wurde in der 55. Minute ausgewechselt und durch Nathaniel Brown ersetzt, der damit sein Debüt für den FC Bayern feierte.
Der Ehrenpräsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß, äußerte sich kritisch zum geplanten Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Er betonte die Stärke der europäischen Vereine und Verbände und glaubt, dass ein Wettbewerb ohne europäische Beteiligung nicht erfolgreich sein kann. Die UEFA-Nationalverbände haben einen Boykott aller FIFA-Turniere beschlossen, sollte das Vorhaben, Anteile an der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, umgesetzt werden. Infantino soll den Mitgliedsverbänden eine Zustimmungsfrist bis zum 19. September gesetzt haben.
Ein weiterer Spieler, der im Fokus steht, ist der ehemalige Bayern-Torhüter Christian Früchtl. Er könnte vor einem Wechsel von US Lecce zu RB Salzburg stehen. Früchtls Vertrag in Lecce läuft noch bis 2027, doch er ist dort aktuell nur die Nummer zwei im Tor und kam in der vergangenen Saison lediglich in einer Pokalpartie zum Einsatz.
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Source: spox.com