Red Bull ernennt Roger Schmidt zum Nachfolger von Jürgen Klopp

Bericht: Ex-Bundesliga-Trainer Schmidt soll Nachfolge von Klopp bei Red Bull antreten - Transfermarkt

Schmidt übernimmt neue Rolle

Roger Schmidt wird neuer globaler Fußballchef bei Red Bull und tritt damit die Nachfolge von Jürgen Klopp an. Das Unternehmen gab am Freitag bekannt, dass Schmidt sein Amt als „Head of Global Soccer“ am 1. Oktober antreten wird. Er soll einen langfristigen Vertrag unterzeichnet haben.

In seiner neuen Position wird Schmidt gemeinsam mit Florian Scholz, dem „Head of Global Soccer Commercial“, die sportliche und kommerzielle Entwicklung des Fußball-Ökosystems von Red Bull vorantreiben. Schmidt wird dabei den sportlichen Bereich verantworten, während Scholz für administrative Aufgaben zuständig ist.

Casino Boni

1
Winbeatz
5.0/5

100% bis zu 500€ + 200 Freispiele

  • Willkommenspaket bis zu 1.500€
  • 10% wöchentliches Cashback
2
Thor Fortune
5.0/5

100% bis zu 750€ + 150 Freispiele

  • Bis zu 2.000€ auf die ersten 3 Einzahlungen
  • 25% Reload-Bonus jeden Montag
3
Roulettino
5.0/5

150% bis zu 300€ + 100 Freispiele

  • Willkommensbonus bis zu 1.000€
  • 50 Freispiele jeden Freitag

Alle Casino-Boni →

Erfahrung und Philosophie

Oliver Mintzlaff, der Sport-Boss von Red Bull, äußerte sich lobend über die Verpflichtung von Schmidt. Er betonte, dass Schmidt mit seiner langjährigen Erfahrung, seiner Fußballkompetenz und seinem Verständnis für die Philosophie des Unternehmens die richtige Person sei, um die sportliche Ausrichtung des globalen Fußball-Portfolios zu verantworten.

Mintzlaff hob zudem hervor, dass Schmidt sich in seiner Karriere einen Ruf für die Entwicklung junger Talente erarbeitet habe. Sein Spielstil, der als mutig, intensiv, mit aggressivem Pressing und schnellem Offensivfußball beschrieben wird, passe hervorragend zur Fußball-DNA von Red Bull.

Roger Schmidt und Jürgen Klopp während eines Bundesliga-Spiels.
Roger Schmidt und Jürgen Klopp während eines Bundesliga-Spiels. Credit: mdr.de

Schmidt selbst zeigte sich erfreut über die neue Herausforderung und stolz, wieder Teil der Red Bull Familie zu sein. Er bezeichnete das internationale Club-Portfolio von Red Bull als einzigartig und ambitioniert, geprägt von einer klaren Philosophie zur Talententwicklung und dem Streben nach Erfolg auf höchstem Niveau.

Stationen in Schmidts Karriere

Der 59-jährige Schmidt ist im deutschen Fußball kein Unbekannter. Er war bereits zwischen 2012 und 2014 als Chefcoach bei Red Bull Salzburg in Österreich tätig und feierte dort Erfolge. Seine Trainerstationen umfassten zudem den damaligen Zweitligisten SC Paderborn und später den Bundesligisten Bayer Leverkusen.

Weitere Stationen waren Beijing Guoan in China, PSV Eindhoven und Benfica Lissabon. Bei Benfica Lissabon wurde er im August 2024 entlassen, nachdem er das Team im Jahr 2023 zur Meisterschaft geführt hatte. Zuletzt war Schmidt in der japanischen J1 League als „Global Sports Director“ und „Global Football Advisor“ tätig, wo er den Verband bei einer Reform unterstützen sollte.

Roger Schmidt: Der deutsche Trainer holte mit Benfica 2023 die Meisterschaft.
Roger Schmidt: Seine letzte Trainerstation war in Lissabon bei Benfica. (Quelle: IMAGO/Maciej Rogowski) Credit: t-online.de

In der Vergangenheit wurde Schmidt immer wieder als Trainer für RB Leipzig gehandelt, lehnte diese Angebote jedoch stets ab. Das Fußball-Aushängeschild von Red Bull wird seit diesem Sommer von Martin Demichelis trainiert.

Klopps Wechsel zum Bundestrainer

Die Neubesetzung der Position wurde notwendig, da Jürgen Klopp seinen Job bei Red Bull aufgab, um Bundestrainer zu werden. Klopp war seit Januar 2025 als „Global Head of Soccer“ Teil des Red-Bull-Imperiums und für das internationale Netzwerk aller Red-Bull-Klubs zuständig. Sein Vertrag wäre ursprünglich noch bis 2029 gelaufen.

Fußball, DFB, Nationalmannschaft, Pk zur Vorstellung des neuen Bundestrainers, Jürgen Klopp spricht bei einer Pressekonferenz.
Fußball, DFB, Nationalmannschaft, Pk zur Vorstellung des neuen Bundestrainers, Jürgen Klopp spricht bei einer Pressekonferenz. Credit: mdr.de

Klopp wurde vom Unternehmen freigegeben, nachdem der Deutsche Fußball-Bund sich nach der Weltmeisterschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann getrennt hatte. Die schnelle Neubesetzung der Stelle durch Red Bull kam überraschend.

Read Also

Source: t-online.de

Jan Fuchs ist Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball, Bundesliga und internationale Wettbewerbe.