FC Bayern: Eberl äußert sich zu Davies, Brown und Kaderplanung

Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern München, hat sich zu Transferfragen geäußert und dabei den Verbleib von Alphonso Davies bestätigt. Trotz der Verpflichtung von Nathaniel Brown, der von Eintracht Frankfurt kam, schloss Eberl einen Verkauf des kanadischen Nationalspielers aus. Er betonte, dass eine Trennung von Davies ausgeschlossen sei.
Die Verpflichtung von Brown, der auch als Linksverteidiger eingeplant ist, erhöht den Konkurrenzdruck auf Davies. Brown, der sich als deutscher Nationalspieler mit vier Toren und sechs Vorlagen in 42 Pflichtspielen für Eintracht Frankfurt empfahl, soll dem Kader zusätzliche Flexibilität verleihen. Er wird in der kommenden Spielzeit die Rückennummer elf tragen.
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Kaderplanung und mögliche Abgänge
Eberl erklärte, dass der FC Bayern ursprünglich einen Linksaußen verpflichten wollte, die entsprechenden Kandidaten jedoch zu teuer gewesen seien. Stattdessen wurden Brown und Ismael Saibari verpflichtet, und Arijon Ibrahimovic kehrte aus einer Leihe zurück. Eberl betonte, dass der Kader des FC Bayern stehe und Namen wie Joao Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza keine Rolle mehr spielten.
Hinsichtlich Hiroki Ito äußerte sich Eberl offener. Er sagte, dass man sich mit einem Wechselwunsch von Ito beschäftigen würde, sollte der Spieler selbst merken, dass es schwierig wird. Ito, der sowohl auf der linken Abwehrseite als auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, sieht sich auf beiden Positionen einer starken Konkurrenz gegenüber. Auf der linken Seite gibt es nun Brown und Davies, während in der Innenverteidigung Spieler wie Minjae Kim, Jonathan Tah und Dayot Upamecano zur Verfügung stehen.
Der Japaner Ito kam im Sommer 2024 zum FC Bayern. Aufgrund von Verletzungen, darunter drei Mittelfußbrüche und ein Muskelfaserriss im Februar, absolvierte er bisher 31 Einsätze für die Münchner. Im Falle eines Ito-Verkaufs streben die Bayern an, einen Großteil der gezahlten Ablösesumme wieder einzunehmen.
Rollen von Stanisic und Laimer
Eberl stellte zudem klar, dass Josip Stanisic und Konrad Laimer nicht als Linksverteidiger eingeplant sind, obwohl sie in der Vergangenheit auf dieser Position ausgeholfen haben. Er erklärte, dass dies nur der Fall war, als Not am Mann herrschte, da beide keine klassischen Linksverteidiger seien. Laimer, der seinen Vertrag bis 2029 verlängerte, soll hauptsächlich als Rechtsverteidiger und bei Bedarf im Mittelfeld spielen. Stanisic ist als Abwehr-Allrounder vorgesehen, vor allem hinten rechts oder als rechter Innenverteidiger.


Die Entscheidung, Davies zu behalten, ist auch darauf zurückzuführen, dass er neben dem Kanada-Kapitän und Ito keine weiteren Spieler als Linksverteidiger einplant. Die Verpflichtung von Brown soll dem Trainer Vincent Kompany mehr taktische Möglichkeiten eröffnen.
Jan-Christian Dreesen, CEO des FC Bayern, begründete den Transfer von Brown mit der Philosophie des Vereins, junge deutsche Top-Spieler frühzeitig zu binden. Diese Strategie sei seit jeher Teil der DNA des FC Bayern und solle auch in Zukunft beibehalten werden. Davies, der erst vor wenigen Monaten langfristig beim FC Bayern verlängerte, zählt mit einem Gehalt von rund 15 Millionen Euro pro Jahr zu den Spitzenverdienern des Vereins. Sein Marktwert erreichte laut einem Bericht im Sommer 2020 einen Höhepunkt von 80 Millionen Euro und liegt aktuell bei 40 Millionen Euro.
Eberl äußerte sich auch zu Michael Olise und Jamal Musiala. Er zeigte sich erfreut über den Verbleib von Olise und betonte, dass man froh sei, einen solchen Spieler in den Reihen zu haben. Bezüglich Musiala äußerte Eberl die Hoffnung, dass die Entfernung einer Platte aus seinem Fuß ihn symbolisch befreien werde und er seine magischen Momente wiederfinden werde.
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Source: sportbild.bild.de